Thank Tank zur Arbeitswelt und Gesellschaft 2030
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Think Tank

Gruppenfoto ThinkTank

letzte Reihe von links nach rechts: Sabrina Hengge, Svenja Heber, Julian Müller, Elena Krämer, Lorena Capuozzo, Sina Klauke, Philip Thost, Sarah Schwarzer, Charline Carl, Chiara Händel, Elisa Briam, Justine Fonteyne, Kathrin Koch, Ulrike Hartig

mittlere Reihe von links nach rechts: Helena Weniger, Sina Binder, Samira Zippel, Lena Kiess, Mona Bürk

vordere Reihe von links nach rechts: Simon-Pascal Riesterer, Prof. Dr. Michael Müller, Prof. Dr. Petra Grimm, Carolina Ott, Julian Wagner

nicht auf dem Foto sind: Monika Jiang, Julia Markiewicz, Teona Burnadze

Was ist ein Think Tank?

Think Tank = Denkfabrik

Mehr Zeit für Familie und Hobbies – oder keinen Job, weil es zu wenig Arbeit gibt?

Arbeitserleichterung durch künstliche Intelligenz – oder Überwachung eines jeden Einzelnen durch implantierte Chips?

Ein Think Tank der Hochschule der Medien ist diesen Fragen nachgegangen, um herauszufinden: Wie könnte unser beruflicher und privater Alltag im 2030 aussehen?

Über uns

Der Think Tank (zu Deutsch: Denkfabrik) fand zum ersten Mal im Jahr 2011 an der Hochschule der Medien statt. Seit dem werden jedes Semester Szenarien zu einem bestimmten Thema entwickelt. Der Think Tank des Sommersemesters 2016 beschäftigte sich mit dem Thema Arbeiten 4.0. Unter der Leitung von Prof. Dr. Petra Grimm und Prof. Dr. Michael Müller entwickelten 23 Masterstudierende eine narrative Szenario-Methode, die sich mit der zukünftigen Arbeitswelt im Jahr 2030, unter Berücksichtigung von Arbeiten 4.0, befasste.

 

Das Ergebnis des Think Tanks sind fünf verschiedene Szenarien, die utopische, dystopische oder radikale Elemente beinhalten. Die Szenarien stellen komplexe Geschichten dar und wurden aus aktuell erkennbaren Entwicklungstendenzen sowie aus historischen Erkenntnissen abgeleitet. Dafür wurden empirische Studien, medientheoretische Diskurse und klassische Einflussfaktoren zum Thema Arbeiten 4.0 unter Berücksichtigung der Digitalisierung, Beschleunigung und Ökonomisierung analytisch betrachtet.

 

Grundlage der Szenarioentwicklung war eine umfassende Literaturrecherche, die den Blick in die Vergangenheit richtete. Nur so war es den Studierenden möglich, die Gegenwart zu verstehen und ein kohärentes Bild der Zukunft entwickeln zu können. Unter Berücksichtigung sämtlicher Faktoren und Ereignisse, die die heutige Arbeitswelt geprägt haben und prägen werden, wurden zentrale Narrative, wie die Umverteilung von Arbeit, zunehmende Überwachung oder die Flexibilisierung der Arbeit, abgeleitet. Im Anschluss wurden konkrete Szenarien entwickelt, die zentrale Narrative aufgriffen und sie in einen dystopischen, utopischen oder radikalen Kontext setzten. Abschließend wurden alle Geschichten auf ein zukünftiges Alltagsszenario heruntergebrochen.

Dystopische Szenarien

Manchester 4.0

Technokratie

Radikales Szenario

Grüne Planwirtschaft

Utopische Szenarien

Digipolis

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